Wattestäbchen

Die Ohren können sich gut alleine reinigen

Zu Millionen werden sie jährlich produziert und eingesetzt. Dabei raten Ohrenärzte von der Verwendung von Wattestäbchen ab. Zumindest um damit die Ohren zu reinigen.

Steckt man die Wattestäbchen in das Ohr, so bleibt tatsächlich einiger Ohrenschmalz an ihm hängen. Den größten Teil, der im Gehörgang haftet, schiebt man hingegen tiefer ins Ohr. Mit der Zeit kann sich so ein Pfropf bilden, der nicht nur die Hörleistung mindert. So können teils starke Ohrenschmerzen und Entzündungen entstehen. Ist man mit dem Wattestäbchen nicht Aufmerksam genug, kann es sogar zu Beschädigungen am Trommelfell kommen.

Der Einsatz von Wattestäbchen ist aber auch gar nicht nötig, denn die Gehörgänge reinigen sich von selbst. Und das rund um die Ohr. Winzige Härchen befördern mit ihren ständigen Flimmerbewegungen alles in Richtung Ohrmuscheln, was aus dem Gehörgang zu entsorgen ist. Diese Partikel brauchen lediglich an der Ohrmuschel entfernt werden. Zur Not auch mit einem Wattestäbchen.

Ohrenschmalz ist im Übrigen kein Dreck. Er fettet die Haut im Gehörgang und schützt so unter anderem vor dem Eindringen von Krankheitserregern.

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